Die Mär vom profitablen Ausländer

10003565_633453786720464_1996057589_o

Ende November versuchten die Einheitsmedien uns mit Titeln wie „Ausländer füllen deutsche Sozialkassen“, „Studie: Zuwanderer bringen viel mehr als sie kosten“ oder „Ausländer erwirtschaften jährlich 22 Milliarden Euro“, die wirtschaftlichen Vorteile von Ausländern in Deutschland schmackhaft zu machen.

Grund für ihre euphorischen Titel war die Studie von Prof. Holger Bonin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Dass diese Stiftung einer Masseneinwanderung unter dem Deckmantel des „Fachkräftemangels“ positiv gegenüber steht, weiß man spätestens seit einem Interview des Stiftungsvorstand Jörg Dräger aus dem Jahr 2013.

Das Ergebnis, dass in Deutschland lebende Ausländer mehr erwirtschaften als sie kosten, ist jetzt also nicht gerade eine Überraschung. Wohl gemerkt, wir reden von Ausländern, also Mitbürgern ohne BRD Staatsangehörigkeit. „Deutsche mit Migrationshintergrund“ sind in dieser Studie nur fiktional berücksichtigt, dazu aber gleich mehr.

Die Studie ist jederzeit für jeden im Netz abrufbar. Es ist also nicht so, dass man blind alles glauben muss bzw. sollte was uns die Massenmedien vorlegen. Jede Berichterstattung in den Massenmedien ist bis zum letzten Punkt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Durch geschicktes Weglassen und Ignorieren von Tatsachen können ebenfalls die gewünschten Ergebnisse präsentiert werden.

So auch praktiziert bei dieser Studie. Es entspricht der Wahrheit, dass die Studie besagt, Ausländer erwirtschaften pro Jahr 22 Milliarden Euro mehr, wie sie den Staat kosten. Wir werden also nicht nur kulturell sondern auch noch finanziell durch sie „bereichert“. So die Theorie.

Wir reden hier aber nur von den reinen Sozialleistungen eines Staates. Bei einem Staat fallen aber durchaus noch andere Kosten an, als die Sozialleistungen, z.B. die Erhaltung der Infrastruktur.

Wenn man sich die Studie selbst durchliest, wird man bereits auf der dritten Seite folgendes Zitat finden:

„Dass heutige und künftige Ausländergenerationen mehr Steuern und Beiträge zahlen, als sie an Sozialtransfers erhalten, reicht aber nicht aus, um zukünftig für nachhaltige öffentliche Finanzen in Deutschland zu sorgen. Stellt man alle allgemeinen Staatsausgaben, etwa für Verteidigung oder Straßenbau, mit in Rechnung, schlägt für jeden lebenden Ausländer ein langfristiges Staatsdefizit von 79.100 Euro, für jeden lebenden Deutschen von 3.100 Euro zu Buche.“

Typische Beispiele für die Infrastruktur wären z.B. der Straßenbau, der öffentliche Nahverkehr, die Energieversorgung, die Währung, das Bildungssystem, das Gesundheitssystem, kulturelle Einrichtungen, so wie Polizei und Verteidigung.

Alles Dinge mit denen Ausländer in Deutschland über kurz oder lang zu tun haben bzw. davon profitieren, genau so wie auch jeder Deutsche.

Diese Passage haben die Medien aber bewusst „übersehen“, ansonsten könnte jemand eventuell auf die Idee kommen, dass ein Ausländer, nach Berücksichtigung dieser Kosten, den deutschen Staat mehr als 25 mal so viel kostet wie ein deutscher Bürger.

Würde natürlich in die viel gepriesene Suche nach Fachkräften nicht so gut passen.

Weiterhin hält sich diese Studie viel mit der These „was wäre wenn“ auf. Wie z.B. an diesem Abschnitt erkennbar:

„Die Rechnung des ZEW ist dabei eher konservativ, da hier nur die Beiträge jener Menschen eingeflossen sind, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Nähme man noch jene ausländischen Mitbürger hinzu, die die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben, würde der fiskalische Nutzen mit großer Wahrscheinlichkeit noch höher ausfallen, da dieser Personenkreis im Durchschnitt ökonomisch erfolgreicher ist als die Gruppe der Ausländer.“

Der Nutzen würde mit „großer Wahrscheinlichkeit noch höher ausfallen“, mit klaren Worten gesagt, man weiß nicht wie der Nutzen ausfallen würde oder will es nicht sagen, man vermutet einfach einmal das Beste um die Mitbürger mit Migrationshintergrund nicht in ein schlechtes Licht zu rücken.

Wir könnten an dieser Stelle ebenso behaupten, dass „mit hoher Wahrscheinlichkeit der Nutzen niedriger“ ausfallen wird.

Nun steht Aussage gegen Aussage.

Ein altes Sprichwort sagt: „Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

Wie gesagt, die Studie ist jederzeit einsehbar. Es liegt nun am Leser sich sein eigenes Bild aus dieser Studie und der Realität zu ziehen.

DIE RECHTE Baden-Württemberg

Kommentar verfassen


Michael Kors Outlet Tampa Coach Online Outlet UGG Boots Youth Size 5 Wholesale Jersey Outlet Borsa Gucci Classica Coach Purses Canada Outlet Clay Matthews Womens Jersey Cheap Oakley Sunglasses China North Face Borealis