Tradition weicht dem Konsum

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Wie in bereits vielen Bereichen unseres Lebens weichen völkische Traditionen immer mehr dem Konsumwahn unserer Zeit. Besonders gut beobachten können wir das bei Festen wie Weihnachten. Die meisten Menschen wissen nicht einmal mehr warum diese Feste gefeiert werden, Hauptsache ist, dass es teure Geschenke gibt.

Ein ganz anderer Fall von Konsumwahn und dem ewigen Zwang nach Wirtschaftswachstum auf Kosten von deutschen und europäischen Traditionen lieferte vor ein paar Tagen Agrarminister Schmidt in einem Gespräch mit dem „Spiegel“.

Durch das geplante, aber vom Volk nicht gewünschte, transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, abgekürzt TTIP, werden „ europäische Hersteller von regionalen Spezialitäten in Zukunft Privilegien durch das Abkommen verlieren“.

„Wenn wir die Chancen eines freien Handels mit dem riesigen amerikanischen Markt nutzen wollen, können wir nicht mehr jede Wurst und jeden Käse als Spezialität schützen“, sagt Schmidt.

Oder einfacher ausgedrückt: Tradition weicht dem Konsum. In Zukunft sollen regionale Produkte, wie z.B. Schwarzwälder Schinken oder die Thüringer Rostbratwurst auch in Alabama produziert und nach Europa verschifft werden können.

Unserem Agrarminister ist das nach seiner eigenen Aussage aber völlig egal. Für neue Markterschließungen muss man eben Kompromisse machen. Die EU „schützt“ regionale Produkte, deren Grundstoffe nicht mehr nur in ihren Heimatregionen hergestellt werden. Mindestens ein Teil der Produktion muss allerdings in der Region stattfinden.

Dies sei dem US-Handelsbeauftragten Michael Froman nur schwer zu vermitteln, dass dies innerhalb Deutschlands und der EU funktioniere und nicht auf die USA ausgeweitet werden kann. Das mag zwar richtig sein, man kann aber nur weil derzeit eine schwachsinnige Regelung in Europa in Kraft ist, diese Regelung noch weiter auf die halbe Welt ausdehnen.

Als Agrarminister sollte Herr Schmidt eigentlich seine ganze Kraft darin investieren unsere regionalen Spezialitäten zu schützen und sie nicht noch weiter in die Bedeutungslosigkeit katapultieren. Alles andere wäre seinem Posten nicht genügend und man sollte hinterfragen ob man den richtigen Mann an diese Stelle gesetzt hat. Da gäbe es allerdings noch etliche Posten, bei denen man das hinterfragen sollte….

Michael Froman, übrigens früher Mitglied in der Jugendorganisation von B´nai B´rith, einer zionistischen Vereinigung, lenkte übrigens ein, Ausnahmen bei den sogenannten Chlor-Hühnchen zu machen, da diese auf dem europäischen Markt nicht vermittelbar sind. Auch eine Kennzeichnung von genmanipuliertem Fleisch wurde besprochen.

Was letztendlich dann beschlossen wird, das weiß niemand im Moment so recht. Vielleicht landen die Chlor-Hühnchen dann irgendwann ohne Kennzeichnung in unseren Thüringer Rostbratwürsten aus Alabama und niemand merkt es.

DIE RECHTE fordert ganz klar den Erhalt von regionalen Spezialitäten. Und das nicht nur unter der halbherzigen Regelung der EU, dass nur ein Teil der Produktion in der namensgebenden Region stattfinden muss, sondern die Gesamtproduktion. Dies fördert unsere Tradition und Kultur und schafft regional sichere Arbeitsplätze.

Alles andere ist Irrsinn der EU, der jetzt zu Gunsten vom sogenannten TTIP noch irrsinniger gemacht werden soll, und das unterstützt von unserer Bundesregierung.

DIE RECHTE Baden-Württemberg

 

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