Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung

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Am 27. August 2014 entschloss das Bundeskabinett die Einführung des „Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreinung“. Am 20. Juni 2015 wurde dieser Gedenktag erstmals begangen. Unpassenderweise wird dieser Tag direkt auf den „Weltflüchtlingstag“ der Vereinten Nationen gelegt.

Mit diesem Tag soll den Opfern der Vertreibung von knapp 14 Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat gedacht werden. Auf der Flucht vor der Roten Armee erreichten Hunderttausende den Westen nicht. Vergewaltigung, Mord und Totschlag standen an der Tagesordnung. Alte, Frauen und Kinder gehörten zu den Opfern, während die letzten kämpfenden Einheiten der Wehrmacht in aufopferungsvollem Kampf den Fliehenden soviel Vorsprung wie möglich in Richtung Westen verschafften.

Angesichts des millionfachen Leids, die die alliierten Kriegsverbrecher über die deutsche Bevölkerung brachten, bedarf es eines eigenen Gedenktages für die Opfer. Nicht eine Zusammenlegung mit dem „Weltflüchtlingstages“ der Vereinten Nationen.

Selbst mit wenig Phantasie durfte den meisten schon vorher klar gewesen sein, dass der Gedenktag nicht wirklich zum ehrwürdigen Gedenken der Vertiebenen von damals durchgeführt wird, sondern zu einer reinen Propagandaschau der Bundesregierung.

Mit der Rede von Bundespräsident Gauck wurde dies dann auch untermauert, der keine Chance ausließ, von „nationalsozilistischer Besatzungs- und Vernichtungspolitik“, „deutscher Schuld“ und dem Versuch der Relativierung dieser Schuld durch das Verständnis die Deutschen, insbesondere die Vertiebenen, seien die eigentlichen Opfer.

Es scheint 70 Jahre nach Kriegsende in dieser BRD immer noch nicht möglich sagen zu können „Auch Deutsche waren Opfer“. Nein immer muss der Satz lauten „Auch Deutsche waren Opfer, aber daran sind sie schließlich selbst schuld.“

Als ob dies nicht schon schlimm genug gewesen wäre und als ob man es nicht schon geahnt hätte verglich Gauck natürlich noch die Flüchtlinge von damals mit den Flüchtlingen von heute.

Geschichtliches und politisches Feingefühl sehen anders aus. Wer die Flüchtlinge von damals, die vor Krieg, Leid und Tod flüchteten und sich INNERHALB ihres eigenen Landes ein neues Zuhause suchen mussten und dieses Land wieder mit aufbauten, mit den heutigen, größtenteils, Wirtschaftsflüchtlingen vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Birnen.

Würden Flüchtlinge von heute so handeln wie die Deutschen von 70 Jahren, würden sie nicht auf einen anderen Kontinent flüchten um sich dort in die soziale Hängematte zu legen, sondern würden ihr eigenes, durch Krieg zerstörtes Land wieder aufbauen.

Die Bunderegierung und sämtliche staatliche Institutionen, die diesen Zustand ermöglichen und fördern, verstehen immer noch nicht, was sie „ihrem“ Volk damit antun. Aus reiner Selbstsucht und geheuchelter Nächstenliebe verlagern sie die Probleme aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa.

Gaucks Äußerungen sind ein Schlag in das Gesicht unserer vertiebenen und ermordeten Volksgenossen. Auf staatlicher Ebene scheint es derzeit leider nicht möglich zu sein, ein ehrwürdiges Gedenken an unsere Ahnen abhalten zu können. Es liegt an jedem Deutschen selbst dies zu tun, ob alleine oder in Zusammenschlüssen. Die Verbrechen und die Toten von damals dürfen nicht vergessen werden, denn nur wer vergessen wird ist wirklich tot.

Die Rechte Baden-Württemberg

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