Wasser ist kein Menschenrecht?

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Momentan laufen Ereignisse ab, die ein Tempo vorlegen, welchem man kaum noch folgen kann und dahinter steckt die Absicht, schnellstmöglich die vorherrschenden Bedingungen zu ändern, ohne dass man eine Chance hat sich in großen Massen zu organisieren und etwas dagegen zu unternehmen.

Über das unglaubliche Freihandelsabkommen, Monsanto etc. haben wir bereits berichtet, hinzukommen noch weitere einschneidende Maßnahmen, welche sich in solche Horrorinszenierungen einreihen und die Wege zur totalen Diktatur ebnen.

Neulich verlautbarte der Bundestag dieser BRD, Wasser wäre kein Menschenrecht.

Obwohl es als Grundnahrungsmittel zählt und obwohl es der wichtigste Bestandteil des menschlichen Körpers ist, sagt man uns nun, dass wir kein Anrecht darauf haben?
Betrachtet man das Wort Menschenrecht etwas näher, so stellt man fest, dass Menschenrecht mit Lebensrecht gleichzusetzen ist. Also sprechen uns diese Leute das Recht zu leben ab, um es überspitzt aufzuzeigen. Ein Mensch benötigt bei durchschnittlicher Temperatur im Schnitt 2-3 Liter Wasser pro Tag, an sehr heißen Tagen kann die doppelte Menge durchaus zu Buche schlagen, um den Organismus am Laufen zu halten. Unterlässt man es den Wasserhaushalt seines Körpers aufzufüllen, treten nach wenigen Tagen bereits Halluzinationen oder gar der Exitus ein. Bei Kleinkindern und Säuglingen liegt diese kritische Phase bei nicht einmal 24 Stunden.

Warum spricht man uns also das Recht auf Wasser ab?
Wir leben in keinem Land, in dem man Wasser suchen muss, sondern es ist hier in Hülle und Fülle vorhanden. Dazu muss man nur einmal die Aussage des Bundestages mit der Paul Bulckes, Geschäftsführer des größten Nahrungsmittelherstellers „Nestle“, vergleichen. Man stellt fest, dass diese sich decken, denn auch Bulcke sagte vor geraumer, dass Wasser kein Menschenrecht sei. Bulcke verfolgt den Plan, Wasser in die Hände von Nestle zu bekommen, um diese dann vermarkten zu können.

Das wird nichts anderes heißen, als dass Monopolisten oder zumindest Oligarchen über unser Lebensnotwendigstes entscheiden können. Es geht auch nicht nur um das Trinkwasser, sondern um die komplette Wasserversorgung, welche von elitären Kreisen seit langem nach Privatisierung gefordert wird. Privatisierung von Volkseigentum heißt nichts Gutes, das konnte man unlängst an der Post erkennen. Preise für die Dienste steigen, man drückt jedoch die Löhne, um es kurz zu fassen. Bei der Privatisierung kommt der Faktor hinzu, dass Spekulanten und Aktieninhaber mitverdienen wollen, was bei einem staatlichen Unternehmen nicht der Fall ist. Um diesen nimmer satten Großanlegern ihre Finka auf Mallorca, ihre Wohnung in Monaco und die Villa in Blankenese zu finanzieren müssen sowohl Kunden als auch Angestellte bluten.

Genauso verhält es sich mit dem Wasser, wird es privatisiert, wird es teurer für den Endverbraucher.

Wir stehen ganz klar gegen diese Entwicklungen, denn am Paradebeispiel von London, welches vor einigen Jahren die Wasserversorgung geldgierigen Magnaten übertrug, kann man sehen, dass totales Chaos droht. In der Hauptstadt des Empires sind die Versorgungswege marode und wurden jahrelang nicht ordentlich gewartet, denn Schadensbehebungen kosten Geld und das soll in die Taschen anderer fließen. Man befürchtet nicht nur Trinkwasserrohrbrüche, sondern auch Schäden im Abwassersystem. Wird es einen harten Winter geben, werden die Londoner sicherlich „not amused“ sein, wenn deren Fäkalien auf den Straßen schwimmen…

So viel zur Privatisierung von Wasser, auf welche wir umschweifend von Nestle gekommen sind. Doch zurück zu der Verweigerung unserer Grundbedürfnisse, unseres Grundrechtes und unseres Menschenrechtes. Wieder kann man erkennen, dass dieses BRD System nichts anderes als Fassade ist, in dem die von Millionen Bürgern „demokratisch“ gewählten Volksvertreter lediglich das befolgen, was eine Hand voll Wirtschaftsmogule bestimmen, wie in diesem Fall.

Nebenbei als Tipp bemerkt, wenn man Wasser trinken möchte, sollte man darauf achten was es für welches ist. Steht auf dem Etikett „Tafelwasser“ so handelt es sich nicht um „Mineralwasser“, sondern eine Mischung aus Trinkwasser, ergo Leitungswasser, welches man für einen Bruchteil des Preises im heimischen Bad oder Küche selbst zapfen kann. Bekanntestes Beispiel ist „Bon Aqua“ des Coca Cola Konzernes, welchen man aus bekannten Gründen sowieso nicht unterstützen sollte…

DIE RECHTE Baden-Württemberg

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